Visual Metronome

«Visual Metronome» ist eine Kombination aus Hard- und Software. Ein MIDI-Click-Track aus QLab wird von der Software als UDP-Message über das Netzwerk verschickt. Die Box empfängt das Signal und zeigt über die LEDs Takt und Tempo an.

Entworfen wurde das System für das Ballett «Woyzeck» von Christian Spuck am Opernhaus Zürich (2013). Das Orchester spielt hier zu vorproduzierten Sounds (v.a. Klangteppiche). Über «Visual Metronome» bekommt der Dirigent Takt und Tempo der Einspielungen im Orchestergraben angezeigt und kann so Orchester und Sounds „synchronisieren“.

Im inneren der Box steckt ein «Arduino Ethernet». Über Netzwerk empfängt es die Signale um die LED rot oder grün leuchten zu lassen und schaltet diese entsprechend. Die verbaute LED ist eine Bicolor-LED beide Farben in einer LED verbaut hat. Die Software wurde in MaxMSP programmiert. Sie empfängt die MIDI-Signale aus QLab und berechnet und verschickt die Befehle für den Mikrocontroller.

Auf der Theaterbühne muss alles gut geschützt sein, damit es bei schnellen und hektischen Umbauten nicht kaputt geht. Deshalb wurde ein passendes Gehäuse gleich mit dazu angefertigt. Die LED wurde außerdem zur leichteren Handhabung aus der Box „ausgelagert“. Sie wird über ein XLR-Kabel angeschlossen. Ein Reflektor sorgt für die nötige Leuchtfläche.

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